Mesanagros - Rhodos

Im südlichen Teil von Rhodos befindet sich ein verschlafenes Nest namens Mesanagros. Erreichbar ist es in erster Linie über das 10 Kilometer entfernt gelegene Lachania. Die Fahrt zum Dorf ist wegen der außergewöhnlichen Schönheit der Landschaft ein echtes Erlebnis.

Mesanagros – eine andere Seite der Touristeninsel Rhodos

Olivenhain

Olivenhain auf Rhodos

Mesanagros ist eher spärlich besiedelt, und bei den meisten Einwohnern handelt es sich um Menschen der höheren Altersklasse. Eine Vielzahl an jüngeren Leuten hat Mesanagros den Rücken gekehrt, um sich ihren Lebensunterhalt in den Touristenregionen zu verdienen. Aus diesem Grund sieht man zahlreiche leer stehende Häuser in diesem Dorf, von denen einige bereits zerfallen sind. Nur in seltenen Fällen wird eine Restauration in Angriff genommen. Dafür sind in erster Linie Menschen aus dem Ausland verantwortlich, die sich auf Rhodos ein wenig entspannen möchten. Viele Touristen haben bei einem Aufenthalt in Mesanagros den Eindruck, als ob sich in den vergangenen 30 Jahren so gut wie nichts verändert hat. Urlauber fahren allgemein eher selten in das abgelegene Nest im Süden der Insel.



Kimissis tis Theotoku – eine außergewöhnliche Kirche mit einer besonderen Ausstrahlung

Eine beliebte Sehenswürdigkeit in Mesanagros ist die Kirche Kimissis tis Theotokou, die aus dem 5. Jahrhundert stammt. Sie wurde auf der Grundlage einer Basilika aus dem frühen Christentum erbaut, und ihre Tür ist so gut wie immer verschlossen. Trotzdem gibt es für Urlauber die Möglichkeit, einen Blick auf den Innenraum der Kirche zu werfen. Gottesdienste werden inzwischen nur noch zweimal im Jahr abgehalten, und zwar am 15. und 23. August. Das große Highlight dieser geistlichen Einrichtung ist das Taufbecken, das sich in einem sehr gut erhaltenen Zustand befindet und auf dem Kieselboden zu finden ist.

“O Mike” – Ein herzliches Willkommen im einzigen Kafenion von Mesanagros

In Mesanagros gibt es einen Kafenion namens „O Mike“. Dort kann man höflich nach dem Schlüssel fragen und anschließend die Kirche betreten. Außerdem gibt es im Kafenion die Gelegenheit einer Verpflegung in Form von Essen und Getränken, auch wenn sich die Auswahl in Grenzen hält. Die Wirtin und ihr Ehemann empfangen ihre Gäste sehr freundlich und bewirten sie gerne mit Speisen der landestypischen Küche, die den Besuchern ausgezeichnet schmecken.