Lindos - Rhodos

Athena Tempel Lindos

Athena Tempel in Lindos

Lindos gehört für Rhodosreisende zum Pflichtprogramm. Das pittoreske griechische Dorf besticht nicht nur durch seine wunderschöne Architektur, sondern auch durch seine lange und bedeutsame Geschichte.

Der Erbauer eines der sieben Weltwunder wurde hier geboren: Chares von Lindos entwarf und erbaute den Koloss von Rhodos, der im 3. Jahrhundert vor Christus in der Hafeneinfahrt von Rhodos gestanden haben soll. Chares von Lindos war von Beruf Bildhauer und Erzgießer. Es nahm 12 Jahre seines Lebens in Anspruch, den über 30 Meter hohen Koloss von Rhodos aus Bronze zu gießen. Der Koloss zählt schon seit der Antike zu den sieben Weltwundern, obwohl er 66 Jahre nach seiner Fertigstellung wieder durch ein Erdbeben zerstört und nie wieder aufgebaut wurde. Das einzige andere bekannte Werk der Arbeiten von Chares von Lindos ist ein überdimensionaler Kopf aus Bronze.

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Lindos – Das Juwel von Rhodos

Lindos Strand

Der Strand von Lindos

Lindos liegt romantisch an einem Berghang und wird in der Region häufig als das Juwel der Insel oder wegen seiner Architektur als das weiße Dorf bezeichnet. Nur eine einzige schmale Straße führt ins Dorf hinein, diese sogenannte Odos Akropoleos verdeutlicht den idyllischen Charakter des Dorfes. Auf dem Gipfel steht die Akropolis von Lindos über dem kleinen Dorf aus weiß getünchten Häusern. Die Häuser zeugen bis heute vom Reichtum der alten Seefahrergeschichte des Ortes. Die Linder betrieben Handel im gesamten östlichen Mittelmeerraum und brachten dabei auch architektonische Baustile anderer Kulturen mit nach Hause. So finden sich bis heute byzantinische, arabische und korinthische Elemente an den Häusern des Dorfes. Typisch für Lindos sind außerdem reich verzierte Holzdecken mit Tellern als Wandschmuck und Mosaikböden. Da ist es nicht verwunderlich, dass das ganze Dorf heute unter Denkmalschutz steht und in seiner Einmaligkeiten erhalten und restauriert werden soll.

Kultur und Badevergnügen in Lindos

Die Ruinen der Polis von Lindos sind Anzugspunkt für Kulturreisende auf Rhodos. Es wird angenommen, dass bereits Griechen vor weit mehr als 3000 Jahren in der Region des heutigen Lindos siedelten. Das Meer am natürlichen Hafen vor Lindos ist glasklar und der Strand besteht aus feinem Sand. Das alles spricht Reisende an, länger in Lindos zu bleiben, die Ruhe zu genießen und aufzutanken.



Das Lindostaxi

Lindostaxi

Das Lindostaxi

Lindos bietet Touristen die Möglichkeit, bis zur Akropolis auf einem Serpentinenweg hinaufzuwandern. Einzigartig für die Insel Rhodos sind die Esel in Lindos, die nur hier als Taxis Touristen in der Stadt transportieren. Sie werden im Ort auch gerne als Lindostaxis bezeichnet. Auf Eseln können Besucher sogar bis hinauf zur Akropolis gebracht werden. Die Akropolis ist eine mittelalterliche Burg, deren wehrhafte Stadtmauer von den unruhigen Zeiten des kleinen Ortes zeugen, der geschichtlich eine wichtige Rolle im internationalen Seehandel gespielt hat. Bis heute können eine Vielzahl historischer Überbleibsel auf der Akropolis bestaunt werden. Dazu gehören der dorische Tempel der Athena, die Überbleibsel eines antiken Kriegsschiffes und hellenistische Bauelemente. Zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert kamen eine Ritterburg und eine dazugehörige griechisch-orthodoxe Kirche hinzu, die heute noch teilweise erhalten ist.

Sehenswürdigkeiten in Lindos

Zu besichtigen gibt es neben der Akropolis und den Ruinen der Polis die Marienkirche, die im 14. Jahrhundert bereits erbaut worden ist. Im späten 15. Jahrhundert ist sie von den Johannitern restauriert worden und erst im 18. Jahrhundert wurden die Wandmalereien ausgeführt, die heute die Kirche schmücken. Als besondere Sehenswürdigkeiten in der Kirche gelten die aus dem 17. Jahrhundert stammende goldene Ikone und der Bischofsthron aus Holz. Daneben können Besucher auch die Kapitänshäuser und das Kleobulos-Grad besuchen, das circa eine Stunde Fußmarsch außerhalb des Ortes liegt. Das Zentrum des kleinen Ortes ist der Friedensplatz, der Platia Elefterias, auf dem der Frischwasserbrunnen Platia bis heute sauberes Trinkwasser liefert. Noch bis vor Kurzem wurde das gesamte Dorf, das aus fast 1000 Einwohnern besteht, komplett aus den Trinkwasservorräten des Dorfbrunnens gespeist. Daneben gilt auch der Glockenturm der Panagiakriche als sehr sehenswert.